Fahrt zum Schwedenkönig nach Lützen am 14.04.2007





375 Jahre nach dem Tod Gustav II. Adolfs König von Schweden (Schlacht bei Lützen): Nebel liegt über den Feldern bei Lützen, wo eine der blutigsten Schlachten den 30 jährigen Krieges tobt. Die Armeen des schwedischen Königs Gustav Adolf und des kaiserlichen Feldherren treffen aufeinander. Am Ende der Schlacht liegen der König - und mit ihm 9000 Soldaten- tot und geplündert auf dem Schlachtfeld.


Die gesamte Schlacht mit tausenden Zinnfiguren wurde sehr beeindruckend dargestellt im Schloß zu Lützen. Zuvor besichtigten wir die Gustav Adolf Gedenkstätte, welche zum 200. Todestag von Gustav Adolf errichtet wurde. Später entstand dann auf dem ehemaligen Schlachtfeld eine Kapelle. Im März 2007 haben Archäologenden den ehemaligen Schützengraben, der von Lützen nach Leipzig führt, ausgegraben. (Heute ein Feldweg) Diesen Graben soll der Wallenstein damals angelegt haben und dort über 1000 Soldaten postiert. Nun haben sie einen Teil dieses Grabens angefangen, auszuschachten und haben bis jetzt eine Menge Dinge gefunden: Z.B. sollen sie eine Menge Bleikugeln, Gürtelschnallen, Teile vom Pferdegeschirr, einen Hufeisen und ein Siegelstempel mit einer Löwenstatue gefunden haben. Des Weiteren wird vermutet, dass der Graben für die über 9000 Soldaten, die gefallen sind, als Beerdingungsstätte genutzt wurde, um Seuchen zu verhindern.